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Der große Familien Test

11.12.2017

Wir sind eine 5-köpfige Familie die herausfinden möchte ob unsere Kinder das Leben unterwegs im Wohnmobil genießen. Wir lieben aktive Sportarten wie Surfen oder Snowboarden und waren mit einem Sun Living Wohnmobil unterwegs.

Unsere Kinder sind drei, fünf und sechs Jahre alt, und das nächste Familienmitglied ist schon unterwegs. Ausserdem werden wir von unserem Hund begleitet. Wir dachten, es könnte ziemlich interessant werden, in dieser großen Gruppe, neue Orte zu entdecken. #explorenewplaces

Wir haben uns dazu entschieden in der Nachsaison zu verreisen und einfach zu gucken wie weit wir in einem Monat kommen. Wir sind schon viel mit den Kindern gereist, Sie waren sogar schon in England, Süd-Afrika und Portugal. Das verreisen mit dem Wohnmobil war ein ganz neues Abenteuer für uns. Durch die vielen Reiseblog uns Instagramm Bilder waren wir inspiriert und mutig genug eine neue Art des Reisens zu versuchen. Zuerst wollten wir die ganze Reise in einem kompakten Kastenwagen unternehmen, weil die Kinder ja noch jung sind. Als wir aber erfuhren dass Kathi wieder schwanger ist, haben wir umgeplant damit wir genug Platz haben um bequem zu schlafen. Der Sun Living A70DK hat unsere Bedürfnisse alle erfüllt, daher haben wir dieses Wohnmobil für unsere Reise ausgewählt.

Drei Jahreszeiten in einem Monat!

Als wir das Wohnmobil abgeholt haben, haben sich die Kinder sofort zu Hause gefühlt. Sie haben ihre Bücher und ihr Spielzeug eingeladen und das Wohnmobil sofort in ihr eigenes verwandelt. Für uns war es eine neue Erfahrung mehr einzupacken als für unsere üblichen Reisen. Da wir jedoch nicht genau wussten wohin uns diese Reise führt und welches Wetter dort sein wird, wollten wir auf alles vorbereitet sein. In unseren Köpfen gab es nur den vagen Plan von Österreich aus durch die Schweiz nach Frankreich zum surfen zu fahren und falls möglich bis runter nach Portugal. Wir konnten uns aber auch vorstellen irgendwo zum snowboarden zu halten wenn das Wetter es zulässt.

Wir waren überrascht wie viele Sachen wir in der Garage des Wohnmobils unterbringen konnten: 2 Surfbretter, 4 Skateboards, alle Utensilien die wir zum Filmen und arbeiten brauchten wie zB. Laptops, Regenkleidung, zusätzliche Schuhe und jede Menge Lebensmittel die wir – zur Sicherheit- zu Hause eingekauft haben. Alle unsere normalen Kleidungsstücke haben in den Schränken im Wohnmobil platz gefunden. Jedes Kind hat einen eigenen Oberschrank für die Kleidung bekommen, genauso wie wir, und trotzdem gab es noch genug Platz für Bücher und Spielzeug. Für unseren Hund haben wir auch den perfekten Platz gefunden: Die Hundebox passt perfekt zwischen die Sitze der kleinen Dinette wenn man den extra Tisch herausnimmt. Dieser Platz bietet Sicherheit bei der Fahrt und dennoch jederzeit Kontakt zum Hund.

 

Jetzt waren wir fast reisefertig. Zuerst haben wir aber noch neue Gasflaschen mitgenommen, das Wasser aufgefüllt die Toilette kontrolliert usw. und – so wie bei vermutlich jedem Wohnmobil-Anfänger, hat es etwas Zeit gebraucht bis wir mit allem Vertraut waren. Wir waren etwas beunruhigt ob wir uns alles merken können was man wissen muss, besonders weil wir nicht vorhatten auf Campingplätzen zu übernachten weil die meisten in der Nachsaison schon geschlossen haben. Als wir dann aber unterwegs waren, gewöhnten wir uns sehr schnell an alles. Dank der niedrigen Roaming Gebühren die es mittlerweile gibt, kann man sein Handy in ganz Europa benutzen. Dies erleichtert das Reisen sehr. Da kann man nur danke Google maps sagen, danke google und danke an viele weitere Apps wie park4night oder magicseaweed (zum surfen), die meisten Apps haben toll funktioniert!

Die Reise

Unser erster Halt war in Bern um Freunde zu besuchen. Viele denken jetzt dass es mutig ist ein 7m Wohnmobil in einer Stadt zu fahren in der man niemals zuvor war, aber es hat super funktioniert. Besonders das Rückfenster im A70 DK und das offene Raumkonzept haben dazu beigetragen schnell ein gutes Gefühl für die Größe des Wohnmobils zu entwickeln. Nach der ersten Nacht in Bern sind wir dann weitergefahren Richtung Französischer Grenze. Wir sind nicht nur der Route von Google Maps gefolgt sondern haben beschlossen überall dort an zu halten wo es etwas interessantes für uns gab.

Daher hatten wir direkt außerhalb von Bern den nächsten Stopp in einer Galerie. Dort wollte ein Freund demnächst eine Ausstellung präsentieren. Nach zwei weiteren Nächten in Frankreich, auf unserem Weg zur Küste, erreichten wir Capbreton und fanden den perfekten Platz. Ein Stellplatz mit Elektrik direkt am Strand, 28C Mitte Oktober und wirklich ruhig.  Wir hatten diesen Platz ausgesucht weil wir in der Nähe Freunde mit Kindern haben die wir besuchen wollten. Benjamin ist ein wirklich talentierter Künstler und seine Frau arbeitet als Designerin für eine Surf Marke. Wir haben einige Tage mit ihnen beim surfen und skateboarden verbracht. Als es dann aber voller wurde gegen Wochenende haben wir uns entschlossen unsere Reise Richtung Portugal fortzusetzen.

Die Zeit verging wie im Flug und schon war die Hälfte unserer Reisezeit rum. Daher haben wir uns etwas Gedanken um den Rückweg gemacht wenn wir so viele Umwege fahren. Die Kinder waren jedoch zufrieden, sie malten die meiste Zeit während der Fahrt im Wohnmobil. Die kleinen Monitore die wir gekauft hatten damit die Kinder DVD’s schauen können, hatten Sie erst 3 mal genutzt zu diesem Zeitpunkt. Die Mautgebühren für ein Wohnmobil fanden wir in Frankreich sehr teuer, Spanien und Portugal war preiswerter.

Wir hatten überlegt die Küstenstraße bis nach Galicia zu fahren, haben diese Idee aber verworfen weil es direkt hinter der Grenze zu regnen begann. Nach einer langen Fahrt endeten wir am Strand von Ericeira. Vom Wellengeräusch des Meeres geweckt zu werden war einer der größten Vorteile unserer Reise. Es fühlte sich wirklich noch an wie im Sommer bei 26C und einer Wassertemperatur von ca. 19C, das hatten wir nicht erwartet. Als wir im Juni surfen waren war es teilweise Kälter. Die Wellen waren perfekt für die Kinder und wir hätten noch eine Menge wunderschöner Strände besuchen können wäre da nicht der Rückweg gewesen. Daher entschieden wir nach 5 Tagen weiter zu fahren.

Da Madrid auf dem Weg lag entschieden wir uns zu einem weiteren Halt. Auch um Familie und Freunde zu sehen die uns den Zoo zeigten. Wir waren am Wochenende dort und hatten nur einen Tag mit leichtem Regen. Allerdings veränderte sich das Wetter dann schnell, so dass uns klar wurde das wir zurück fahren sollten. Zwei Tage hatten wir dann mit starkem Wind zu kämpfen. Der Weg durch die trockene Landschaft rund um Madrid zur Französischen Grenze war wunderschön aber dank starkem Wind von ca. 80km/h und nur 5C vermittelte uns den Eindruck als würden wir permanent bergauf fahren.

Als wir die Grenze erreichten suchten wir nach einem Platz für die Nacht. Wir fanden einen leeren Camper-Stellplatz direkt am Strand von Leucate. In dieser Nacht rüttelte der Wind stark an unserem Wohnmobil und heulte draussen Laut, dennoch hatten wir es warm und gemütlich. Morgens machten wir auf einer Klippe, unter einem Leuchtturm, Frühstück an dem Menschen leeren Strand. Das war definitiv ein Highlight dieser tollen Reise!

In der Schweiz konnten wir schon den ersten Schnee auf den Berggipfeln sehen. Die Blätter der Bäume hatten ihre Farbe gewechselt. Wir hatten eine weitere, fantastische Nacht auf einer kleinen Landstraße die über eine Brücke führte. Während wir durch die orange-/gelb-/rot- gefärbte Landschaft fuhren beschlossen wir bald snowboarden zu wollen. Als wir dann zurück in Salzburg waren, wurden wir von 10cm Schnee begrüßt….

Home sweet home…

Das letzte Wochenende, bevor wir das Wohnmobil zurück bringen mussten, nutzten wir die Wetterverhltnisse noch einmal für einen kurzen Ausflug nach Obertauern. Obertauern ist unser bevorzugter Platz in Salzburg zum Snowboarden. Die Lifte waren geschlossen aber wir hatten großen Spaß und liefen die Hänge hoch um dann runter zu fahren. Am nächsten Tag machten die Lifte in Planai (Schladming) auf und so fuhren wir mit den Kindern dorthin. Wir waren mit den Kindern noch nie dort somit beendeten wir unsere Reise mit dem Entdecken von neuen Orten ganz in der Nähe von zu Hause. Es war toll zu sehen wieviel es hier zu entdecken gibt wenn man sich die Zeit nimmt.

Zurück zu sein war schön und traurig zugleich. Wir hätten gerne noch mehr Zeit unterwegs verbracht wenn es möglich gewesen wäre. Aber es war ja definitiv auch nicht unser letztes Abenteuer! Wir haben schon wieder Pläne gemacht um weitere Länder zu entdecken. Es gibt soviel zu entdecken und wir können uns gut vorstellen mehr Zeit unterwegs zu verbringen. Sobald das Baby da ist werden wir entscheiden wohin es das nächste Mal geht.

Die ganze Reise hat uns gezeigt wie wenig man benötigt um glücklich zu sein. Ausserdem haben uns die Kinder gezeigt wie leicht es ist ein Camper zu werden.

 

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